Stary THE FAMILY COMPANY - Unsere Familiengeschichte

gschneckelten Haaren, das ist euer Bester“, hörte Frau Stary des Öfteren am Telefon, wenn ihr Mann angefordert wurde. Bei einem Autohändler hatte Adalbert Stary eine Anzahlung für einen Roller geleistet. Diese Anzahlung wurde im Jahr nach der Firmengründung eingebracht beim Kauf eines Mini-PKW war Mitte der 60-Jahre das erste motorisierte Fahrzeug in der Firma. Danach folgte ein VW-Kombibus. „Konnten Sie denn Ihre Aktivitäten alle aus dem Firmengeschäft finanzieren?“ „Nein, die Lieferanten und die Bank halfen mir sehr dabei, weil ich zuverlässig war. Z.B. Slama, ein alter Freund, der seine Firma später seinen Mitarbeitern vermachte, sowie Firma Istler und auch Höller sind da zu nennen. Die Banken haben sich gerissen um mich und gaben stets volle Unterstützung. Ich habe die Kredite ja nie zu stark ausgedehnt.“ An Liegenschaften wurden in dieser Zeit die Immobilien in der Michaelbeuern Straße gekauft. Es folgten 1972 die Glockengießerstraße und 1985 die Moserstraße. DIE FIRMA WIRD GEGRÜNDET Adalbert Stary war neugierig und wissbegierig. Er war immer ein Streber gewesen. Seine Agilität ließ ihm keine Ruhe bis er im Jahre 1962 seine eigene Firma gegründet hatte. Mit dieser Gründung fingen viele Überlegungen und Anstrengungen erst so richtig an. Das Ehepaar Stary hatte dafür jeder ca. 10.000 Schillinge (entsprach 700 Euro) gespart. Adalbert Stary muss zu dieser Zeit unglaublich viel gearbeitet haben. Angefangen hat er in einer aufgelassenen, 30m² großen Waschküche, das war seine erste Werkstätte in der Siezenheimer Strasse 5, in Salzburg-Maxglan. Seine Frau war die erste Bürohilfe. „Als Einmann-Betrieb habe ich ein Jahr lang alleine gearbeitet. Freunde und mein Schwager halfen mir dabei. Ohne Kraftfahrzeug wäre es sehr schwierig gewesen. Doch mein Schwager lieh sich ein Fahrzeug bei der Post aus und chauffierte mich zu den Arbeitstellen.“ „Ich habe alle Arbeiten für Spengler und Gas-Wasser angenommen, wie sie gekommen sind und habe dadurch immer mehr Kunden bekommen. Ich bin vor nichts zurückgeschreckt. Bei Kunden bin ich im Aussehen wie ein Monteur aufgetreten, sogar Trinkgeld habe ich von den Kunden bekommen. „Schickens ma den Schwarzhaarigen, den mit den Im Garten der Michaelbeuernstraße 3, mit davor stehendem Firmenauto v.l. Rita und Herbert Slama, Hilde und Adalbert Stary sen. Die Waschküche Michaelbeuernstraße Moserstraße Glockengießerstraße

RkJQdWJsaXNoZXIy NTIzOTUw