Alte“ pfeifend daher, man hörte ihn schon von weitem, so wurde der Urzustand am großen Schreibtisch schnell wieder hergestellt. „Jedes Mal, wenn die Senioren im Urlaub waren, haben wir etwas verändert, bis der große Schreibtisch von Adalbert und der kleine vom Senior besetzt waren.“ Über drei Jahre hinweg, die Firma hatte damals die Rechtsform Ges.m.b.H. & Co.KG, übergab unsere Buchhaltung Adalbert Stary sen. je Monat auch ein senkrechtes Blatt Papier (einseitige Liste), aus denen er den Status der Firma ersehen konnte. Nach einer EDV-Softwareumstellung 1992, auch mit der Folge, dass die Liste nun auf einem waagrechten Blatt Papier, mit ein paar Daten mehr, gedruckt war, hörte der Senior auf, diese zu lesen. Adalbert Stary hat die Firma mehrheitlich im Jahr 1994 von seinem Vater übernommen, der vollständige aus dem Betrieb ausstieg. Franz und Hannes Stary sind zu diesem Zeitpunkt bereits beteiligt. „Unser Verdienst aus dem Betrieb war immer gleich groß“, so Adalbert Stary. So herrscht bis heute volle Gerechtigkeit. Von großen Debitoren-Ausfällen sind wir, Gott sei Dank, verschont geblieben. Einer der Bedingungen für die Firmenübernahme war für mich: Drei Wochen zusammenhängender Urlaub im Jahr, und sonntags frei von Arbeit zu sein. Dies gilt bis heute“, so sagt Karin Stary und fährt Ab ca. dem Jahr 1988 können wir den langsamen Rückzug von Adalbert Stary sen. (nach 40 Berufsjahren) aus dem Geschäftsleben datieren. Im Jahr 2001 herum muss es gewesen sein, als Hannes Bichler Adalbert Stary fragte, was er davon halte, wenn er einen Bruder bekäme? Gemeint war, wenn ich Hannes, den Namen Stary annähme. Adalbert Stary war gleich dafür, nur bei Franz Rauter musste in dieser Sache einige Überzeugungsarbeit geleistet werden. Er war darin ein echter Lungauer. Erst die Idee eines Doppelnamen erweichte ihn. Letztendlich entschied er sich aber doch für den Namen Stary alleine. Die Firma war damals bereits in die Arbeitsbereiche Installation/Bäder mit Leitung durch Hannes, Heizung/Lüftung, mit Leitung durch Franz und Dachdeckerei/Spenglerei, mit Leitung durch Adalbert Stary aufgeteilt. Es kam nun darauf an, dass die vielfältige Kundschaft sich an die Namens-Umstellung der beiden Schwager gewöhnte. Bäder-Stary, Heizung-Stary, und Dachdecker-Stary. Die tägliche Arbeitseinteilung durch den Senior war unnötig geworden. Er kam täglich pfeifend am späten Vormittag in den Betrieb, setzte sich an seinen großen Schreibtisch, „machte die Post“, gab Kommentare ab und war nur mehr stundenweise anwesend. Sohn Adalbert hatte einen wesentlich kleineren Schreibtisch, auf dem kein Platz für die Arbeit mit Plänen war und musste sich mit Trick behelfen. Kam „der v.l. Adalbert jun. jun., Claudia, Karin, Manuel und Adalbert Stary jun.
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