war zu seiner Zeit 1/3 Sofortaufträge, 1/3 Kundendienstaufträge und 1/3 Angebotsaufträge (Objekte). „Genaues Arbeiten und das Einhalten des Versprochenen war das A & O.“ In Weiter- und Fortbildung wurde viel investiert. Chef und Mitarbeiter waren über die Jahre hinweg auf vielen Schulungen zu sehen, denn der Chef meinte: „Theorie und Praxis gehören zusammen.“ Stary hatte stets Lehrlinge. Damals waren sie noch im Hause mit Kost und Logis untergebracht. Mancher von ihnen hat die Meisterprüfung abgelegt. Zu einigen haben die Starys bis heute Kontakt, was auch hier von einem guten Miteinander zeugt. Nicht vergessen werden darf Adalbert Starys umfangreiche Verbandstätigkeit. Er war 17 Jahre Landesinnungsmeister des Landes Salzburg und fünf Jahre Bundesinnungsmeister für das Spenglerhandwerk. Auf die Frage, wie er das alles schaffen konnte war die Antwort: „10 % meiner Arbeitszeit durfte ich durchschnittlich dafür aufgewendet haben. (ausgehend von 14 h x 6 Tage x 4 Wochen = 336 h je Monat; davon 10 %). Es war viel Anstrengung. Jedoch habe ich auch viel gesehen, wie andere etwas machen.“ Die Freizeitveranstaltungen der Spengler-Innung Salzburg waren stets gut besucht, z.B. waren die zwei Ausflugsbusse meist voll. Gefragt wurde vorher: Sind Hilde und Bertl Stary dabei, dann fahren wir mit. Auch die Spenglerbälle der Innung waren gut besucht und „tolle Bälle“ noch dazu. Die anwesenden Industrievertreter hatten noch Geld zum verwöhnen der Damen. Viele Auszeichnungen waren für Adalbert Stary erneut Ansporn so weiterzumachen. Auch ist er heute noch angetan, von der Anerkennung seiner ehemaligen Arbeit im Innungsbereich. Im Besitz von Adalbert Stary befindet sich eine uralte Verkaufsempfehlung, d.h. Preisliste des Verlages der Spenglergenossenschaft des Herzogtums Salzburg für Spengler und Installateurarbeiten, in der die Preise in verzinkter Ausführung und in Zink angegeben sind. Genannt sind u. a. Dachrinnen, Ablaufrohre, Durchlaufhähne, verzinkte Winkel ½ Zoll z.B. Zwei Kronen. Nebenbei sei hier auch angemerkt, dass Frau Hilde Stary einige Jahre mit Spaß eine öffentliche Sauna mit integriertem Gastgewerbe ihr Eigen nannte. Sohn Adalbert versuchte sie damals davon immer abzubringen, so erzählte sie. Jedoch hat er selbst sich später mit dem Bau der „Stary‘s Genusswelt“ ein Hobby angeschafft, welches einen Zug zu Gastronomie erkennen lässt.
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